Motor von Davenport 1837, Original und Funktionsmodell

Konstruiert und fotografiert von Rüdiger Riedel.
Hochgeladen am 13.12.2016, 18:12 von Rüdiger Riedel.  9 / 10

Schlagworte: historische, Elektromotore

Da Fischertechnik keine einzelnen Spulen zur Verfügung stellt, habe ich die Elektromagnete senkrecht eingebaut, so dass nur der obere Pol wirksam ist. Sie sind alle in Reihe geschaltet, die Fußpunkte sind jeweis mit einer Achse des Stromwenders (Kollektor, Kommutator) verbunden. Statt eines „großen Ringmagneten“ im Original habe ich 2 kleine Magnete in N-S-Ausrichtung installiert. Der Stromwender besteht aus 4 Achsen, die Schleifkontakte aus 2 weiteren Achsen, die von 2 Scharnieren (36329) an den Stromwender gedrückt werden. Wegen der Reihenschaltung der Elektromagnete (es sind immer 2 aktiv) muss die Versorgungsspannung etwa 12 V betragen, damit der Motor gut läuft. Er erreicht dann etwa 200 U/min. Und – ja, mir sind die Winkelsteine ausgegangen :-(

peterholland (13.12.2016, 19:48:22)

Hallo Rüdiger,

Wieder ein sehr schönes Funktionsmodell !

Statt eines „großen Ringmagneten“ im Original hast du nur 2 kleine Magnete in N-S-Ausrichtung installiert.

  • Sind das Neodym- Super-Magneten ?

  • Eines „großen Ringmagneten“ nur eine N- und eine S- Seite. Ist das der grund das es mit 4 Magneten nicht funktionieren kann ?

Gruss,

Peter Poederoyen NL

Rüdiger Riedel (13.12.2016, 20:17:18)

Hallo Peter, Ja natürlich verwende ich Neodym-Magnete, auf dem Bild „Funktionsmodell in Betrieb“ kann man sie erkennen. Es sind kleine Ringe, die ich auf Kunststoffachsen gepresst habe. 4 Magnete hätten keinen Sinn, da nur 2 Elektromagnete unter Spannung stehen. Man müsste sonst auch 4 Schleifkontakte verwenden.

Viele Grüße, Rüdiger aus dem Siegerland